Die CDs mit den Daten der Steuersünder bringen der Staatskasse ein Plus von mehreren Milliarden. Dennoch bleibt es Fakt, diese Daten sind gestohlen. Faustus Eberle sieht es problematisch, dass diese Tatsache mehr oder weniger ausgeblendet wird. Eine Regierung darf sich nicht in Folge von Straftaten bereichern.
Auch Wolfgang Schäuble hält den Ankauf der CDs zumindest für höchst bedenklich. Die Verwendung von Daten aus zweifelhafter Herkunft könne keine Dauerlösung sein es müssen langfristig alternative Wege beschritten werden. Eine Harmonisierung der Steuergesetze in Europa sind hier in erster Linie zu favorisieren. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung so Schäuble sei das viel umstrittene und noch nicht ratifizierte Steuerabkommen mit der Schweiz. Zwar habe die Alpenrepublik begriffen, dass man nicht länger an dem bisherigen Bankengeheimnis festhalten kann, jedoch ist es illusorisch davon auszugehen, es würde rückwirkend aufgegeben.
Ebenso könne man nicht erwarten, dass mit einer neuen Gesetzgebung alle Altfälle zu lösen seien.
Faustus Eberle bleibt für Sie am Ball